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Wenn Sie auf Ihrer nächsten Auslandsreise nach einzigartiger Schönheit, exquisiter Küche und aufregender Kultur suchen, dann sollte Bordeaux ganz oben auf Ihrer Reiseliste stehen!
Im Südwesten Frankreichs, am Ufer der Garonne gelegen, bietet diese wunderschöne Stadt für jeden etwas: beeindruckende Architektur, eine lebendige Kunstszene und ein pulsierendes Nachtleben. Nehmen Sie sich drei Tage Zeit, um Bordeaux in all seinen Facetten zu entdecken; die malerischen Plätze und Kopfsteinpflasterstraßen werden Ihnen noch lange nach Ihrer Heimkehr in Erinnerung bleiben.
Tag 1: Die Altstadt von Bordeaux
Place de la Bourse und Miroir d'Eau
Es gibt keinen besseren Ausgangspunkt für Ihre Erkundungstour durch die Altstadt von Bordeaux als die Place de la Bourse . Dieser prächtige Platz ist ein perfektes Beispiel für die Architektur des 18. Jahrhunderts. Von der Terrasse aus genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf die Garonne und die Pont de Pierre (Steinbrücke). Verpassen Sie nicht den Miroir d'eau (Wasserspiegel), eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Bordeaux .
Dieses Wasserbecken ist das größte der Welt und bei Kindern sehr beliebt! Sie können darin spielen und sich an heißen Sommertagen abkühlen. Es verschönert zudem den Platz, indem es die umliegenden Gebäude und Bäume spiegelt.
Parlamentsplatz und Rue Sainte-Catherine
Wenn Sie durch die gepflasterten Straßen nach Norden gehen, gelangen Sie zum Place du Parlement . Dieser historische Platz war im 18. Jahrhundert das Zentrum des politischen Lebens von Bordeaux.
Bewundern Sie die prächtigen Gebäude rund um den Platz und erfahren Sie mehr über die Geschichte von Bordeaux .
Die St.-Andreas-Kathedrale und der Pey-Berland-Turm
Gehen Sie weiter Richtung Osten, bis Sie die St.-Andreas-Kathedrale erreichen. Diese wunderschöne gotische Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist dem Heiligen Andreas, einem Jünger Jesu Christi, geweiht. Besuchen Sie das Innere und bewundern Sie die farbenprächtigen Glasfenster , die kunstvollen Skulpturen und die prächtige Orgel. Nach dem Besuch der Kathedrale können Sie den direkt daneben liegenden Pey-Berland-Turm besteigen.
Dieser 50 Meter hohe Turm bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Man muss zwar 231 Stufen erklimmen, um die Spitze zu erreichen, aber es lohnt sich auf jeden Fall!
Tag 2: Rue Sainte-Catherine, die längste Fußgängerzone Europas
Viel Spaß beim Shoppen!
Die Rue Sainte-Catherine ist eine der längsten und belebtesten Straßen in Bordeaux. Sie erstreckt sich über mehr als einen Kilometer und bietet eine Vielzahl an Geschäften und Restaurants. Hier finden Sie eine große Auswahl an Boutiquen mit Mode, Schuhen, Lederwaren, Accessoires und Schmuck aller Art.
Die Straße ist außerdem berühmt für ihre Einkaufspassage, die sich im Herzen der Straße befindet und eine Vielzahl von Geschäften aller Art bietet.
Eine großartige Geschichte
Das Viertel Sainte Catherine zeichnet sich durch seine im 19. Jahrhundert entstandene Einkaufsstraße aus. Sie verdankt ihren Namen der Hauptkirche des Viertels, der Kirche Sainte Catherine . Ein Spaziergang entlang der Straße ist wie eine Reise durch die Jahrhunderte: Klassische Gebäude säumen die Straße und wechseln sich mit modernen Designerläden ab.
Der Markt und die Restaurants
Das Viertel ist außerdem für seinen Lebensmittelmarkt bekannt, der täglich außer montags stattfindet. Dort findet man frisches, regionales Obst und Gemüse , Käse und Gebäck aller Art.
Wer lokale Spezialitäten probieren möchte, sollte unbedingt die Restaurants und Bars in der Rue Sainte Catherine besuchen. Die Vielfalt der kulinarischen Angebote wird Sie begeistern.
Tag 3: Besuch von Saint-Émilion
Die Altstadt
Die Altstadt ist das Herzstück von Saint-Émilion. Diese malerische mittelalterliche Stadt gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier finden Sie charmante Kopfsteinpflastergassen, bemerkenswerte Steingebäude, Kirchen und historische Denkmäler sowie traditionelle Restaurants und Weinkeller.
Der Königsturm ist eine der Hauptattraktionen der Altstadt. Von dort aus genießt man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Weinberge. Auch die Katakomben von Saint-Émilion laden zu einem Besuch ein und bieten Einblicke in die reiche Geschichte der Stadt.
Die Weinberge
Saint-Émilion ist berühmt für seine Weinberge , die sich über mehr als 7.000 Hektar erstrecken. Hier findet man Rebsorten wie Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Die Weine aus Saint-Émilion zählen zu den renommiertesten der Welt.
In Saint-Émilion gibt es mehrere Weingüter , die Weinproben und Führungen anbieten. Die Weinberge bieten zudem einen herrlichen Panoramablick über das Dordogne-Tal.
Die Stadt des Weins
Die 2016 eröffnete Cité du Vin ist ein interaktives Museum, das sich dem Weinbau widmet. Dieses beeindruckende Museum bietet interaktive Ausstellungen, Weinproben und Workshops.
In den Dauerausstellungen können Sie mehr über die Geschichte, die Wissenschaft und die Kultur des Weins erfahren. Die Cité du Vin bietet außerdem Wechselausstellungen zu weinbezogenen Themen an.
Die Umgebung
Die Gegend um Saint-Émilion bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Freien . Man kann die Hügel, Sonnenblumenfelder und umliegenden Wälder zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Die Region ist außerdem reich an Schlössern und Herrenhäusern, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie können einen Tagesausflug unternehmen, um die umliegenden Schlösser wie das Château de Montaigne oder das Château de Montlaur zu besichtigen.
